Sonntag, 24. Februar 2019

Rettet die Bienen auf der Naturheilinsel zwischen Würzburg und Randersacker - Aktion Würzburg-Stadt-Land

Felger's Bienensommer 100 g | Blumenwiesensamen von Saatgut-Manufaktur

Bienenwiese


Auf der Naturheilinsel sind wir schon einen Schritt weiter gekommen. Es hat sich rund um die Mitgliederversammlung am Samstag, 24. Febr. eine Gruppe gebildet, die kleine Blumenwiesen anlegt. Wir besorgen uns den Wiesensamen in Veitshöchheim und versuchen dann ihn zum wachsen zu bringen. Nahrung für unsere Bienen. Wer macht noch mit? Wer unterstützt diese Aktion? Bitte melden per e-mail: ggbrand@hotmail.com oder Mobile: 0176-6101.7447

Bienenwiese – schön und ökologisch wertvoll

Bienenwiesen sind ein Hingucker in jedem Garten. Der Trend geht wieder weg vom exakt geschnittenen, englischen Rasen, hin zu Blumenwiesen, die auch Nahrungsquelle für viele Insekten wie Bienen oder Hummeln und Kleintiere sind. Bienenwiesen Samen gibt es in vielen Zusammenstellungen von dezent bis kräftig bunt. Samenmischungen von Bienenwiesen sind so zusammengestellt, dass diese über die ganze Saison blühen. Das Blüten-Feuerwerk bietet Hummeln, Wildbienen, Bienen und vielen anderen Insekten einen idealen Lebensraum.

Autor: Gerhard Brand, Würzburg - 24. Febr. 2019


Veitshöchheimer Bienenweide

Artenreiche und ausdauernde Bienenweide. Auch als Hummelweide und Schmetterlingsweide einsetzbar

Die Veitshöchheimer Bienenweide ist in 3 Varianten erhältlich
Süd: Angepasste Artenauswahl für den Süden Deutschlands (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen)
Nord-West: Angepasste Artenauswahl für den Nordwesten Deutschlands (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen)
Nord-Ost: Angepasste Artenauswahl für den Nordosten Deutschlands (Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen)
Bienenweiden sind in den ausgeräumten Agrarlandschaften von heute ein Muss, um Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausreichend Nahrungsangebot über das ganze Jahr zu bieten.
Unsere Saatgut-Mischung Veitshöchheimer Bienenweide leistet hierzu einen wertvollen Beitrag. Zigfach getestet garantiert sie die Nahrungsversorgung der so ungemein nützlichen Insekten.
Die Mischung besteht aus ausgesuchten, einjährigen und mehrjährigen Wildkräutern, die der Veitshöchheimer Bienenweide mit ihrer Blühfreudigkeit und einem reichen Nektar- und Pollenangebot von April bis November ihren besonderen Wert verleihen.
Vielfalt ist Trumpf bei Bienenweiden: die Insekten bevorzugen artenreiche Flächen vor Flächen mit nur wenigen Futterarten. Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen tummeln sich auf der bunten Vielfalt.

Eigenschaften und Vorzüge der Veitshöchheimer Bienenweide:

  • Blütenreich, aus über 40 Wild- und Kulturarten.
  • Die Zusammenstellung der Saatgut-Mischung basiert auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim.
  • Zusammengesetzt aus blühfreudigen einjährigen Kulturarten, zweijährigen Wild- und Kulturpflanzen und langlebigen Wildstauden, die eine lange Lebensdauer der Bienenweide gewährleisten.
  • Diese Bienenweide ist optisch sehr ansprechend und trägt zu einem Imagegewinn für die Agrarlandschaft bei.
  • Blühdauer von April bis November.
  • Reichhaltiges Blütenangebot aus Trachtpflanzen; das bedeutet energiereicher Nektar für Bienen, Hummeln und Schmetterlingen und viel Pollen für die Proteinversorgung der Brut.
  • Wertvoller Lebensraum für Bodenbrüter, insbesondere während der Jungtieraufzucht.
  • Bezaubernder Blütenflor, der jede Gemarkung bereichert und durch den Kräuterreichtum wertvolle Zutaten für die Küche bietet.
  • Die Aussaat unserer Bienenweide rentiert sich um ein Vielfaches: Sie hilft starke und leistungsfähige Bienenvölker aufzubauen, die im Gegenzug Obstbäume, Beerensträucher und viele Nutzpflanzen bestäuben und nebenbei einen aromatischen Honig erzeugen.
  • Geeignet für stillgelegte Ackerflächen / Ackerbrachen, Wegraine, Ackerränder, Schutzstreifen, Ausgleichsflächen, Ökokontoflächen, Brachen in Wohn- und Gewerbegebieten, für Gärten und Parkanlagen.
Kurzübersicht
Standzeit: bis 5 Jahre
Pflege: Keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatmenge: 1 g/m² = 10 kg/ha
Preis (netto, zzgl. Versand) 30,- €/kg

Zusatzoption: Ansaathilfe Sojaschrot
Für eine gleichmäßige Verteilung auf der Ansaatfläche ist die Vermengung des Saatguts mit Ansaathilfe wichtig.
In der Regel wird das Saatgut mit der Ansaathilfe auf 10 g/m² gestreckt.
Sie können bei uns Sojaschrot (gentechnikfrei) als Ansaathilfe mitbestellen.
Unter 10 kg der jeweiligen Saatgutposition wird das Sojaschrot von uns separat mitgeliefert, ab 10 kg mischen wird das Sojaschrot firmenseits in das Saatgut ein.
Preis für Sojaschrot: 0,90 €/kg (netto)

 Bildergalerie Veitshöchheimer Bienenweide

 
 


Mittwoch, 13. Februar 2019

Wolf von Bodisco ist das Gesicht des Volksbegehren Rettet die Bienen - Riesenerfolg in Würzburg -

Das Volksbegehren für Artenschutz war in Würzburg ein Riesenerfolg. In Würzburg hat es ein Gesicht: Wolf von Bodisco hat unermüdlich für diesen Erfolg gearbeitet. 
Wir besprechen die Konsequenzen aus dem Volksbegehren "Rettet die Bienen" am kommenden Montag, ab 17 Uhr in der Sitzung der Klima-Allianz Würzburg. Und wir werden natürlich auch Wolf feiern. 
Zeit: Montag, 18. Febr. ab 17 Uhr
Ort: Ratskeller Würzburg - Raum "Die Hexe" im Keller 

Mittwoch, 9. Januar 2019

Klimaschutz in die Verfassung -

Die Erfolgs-Story der Würzburger Ökologie-Bewegung geht weiter, wobei ich das alles als sehr sehr späten Erfolg werten würde. Denn es ist sicherlich schon nach 12 Uhr beim Klimaschutz und Klimawandel (siehe z.B. S.Rahmstorf/H.J. Schellnhuber. DER KLIMAWANDEL, 7. Aufl. München, C.H. Beck, 2012)


Zum aktuellen: "Klimaschutz in die Verfassung - Volksentscheid geplant". Mit dieser Meldung auf der Titelseite der Würzburger Main-Post wird eine Gesetzes-Initiative von Ministerpräsident Markus Söder angekündigt. Am 26. Mai -- parallel zur Europawahl -- sollen die bayerischen und auch die fränkischen Wähler über die Aufnahme des Klimaschutzes in die bayerische Verfassung abstimmen. Dem Klimaschutz soll Verfassungsrang gegeben werden. Das ist eigentlich Ziel des Volksbegehrens des neuen Würzburger Landtagsabgeordneten Patrick Friedl (Grüne) zusammen mit Hans-Josef Fell, (Grüne und zusammen mit Herrmann Scheer, SPD der Vater des deutschen EEG-Gesetzes) und Hans-Jürgen Fahn (FW - Erlenbach am Main)

Die Ausgestaltung der Verfassungsänderung wird voraussichtlich die politische Diskussion in den nächsten Monaten mit bestimmen. Deshalb meine ich bzw. wir, dass die Würzburger Ökologie-Bewegung diese Diskussion führen muss.


Darauf darf man schon heute anstroßen.

Samstag, 19. Januar

Gestern fand in Würzburg eine vergleichbar große Demonstration für mehr Klimaschutz statt. Ausgehend vom Bahnhof marschierten die überwiegend Schüler zwischen 16- und 18 Jahren über die Kaiserstraße in der Würzburger Innenstadt z.B. Schönborn- und Plattnerstraße zur Regierung von Unterfranken.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Menschenmasse, Baskettballplatz und im Freien
In Würzburg beteiligten sich ca. 1.100  bis 1.200 vorwiegend Schüler zwischen 16 und 18 Jahren an der Klimaschutz-Demo
Foto: Gerhard Brand, Klima-Allianz Würzburg



Einen guten Überblick über die Demonstrationen in (Nord-) Bayern gibt folgender Artikel aus
https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/wuerzburg-bayreuth-erlangen-mehrere-tausend-schueler-schwaenzen-schule-fuer-klima-demo;art179,3993455


Würzburg

Demonstration

Würzburg, Bayreuth, Erlangen: Mehrere Tausend Schüler schwänzen Schule für Klima-Demo


Demonstrationen gegen die Klimapolitik in München, Würzburg, Bayreuth, Nürnberg und Erlangen: Seit Wochen geht die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg immer freitags für Klimaschutz auf die Straße. Dem eifern nun auch Schüler in Bayern nach. Das ist nicht unumstritten.

In bayerischen Städten sind am Freitag Hunderte Schüler auf die Straße gegangen, um für eine andere Klimapolitik zu demonstrieren. Alleine in Würzburg gab es nach Angaben der Polizei zu Spitzenzeiten 1000 Teilnehmer, vor allem Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren.
In München verzeichnete die Polizei 750 Teilnehmer; die regionalen Organisatoren selbst sprechen von 1200 bis 1800 Leuten. Auch in Nürnberg demonstrierten laut Polizei 350 Schüler. Für Bayreuth geht die Polizei von 100 bis 120 Teilnehmern aus, die Organisatoren von 200 Personen. Für Erlangen geben die Veranstalter 700 Demonstranten an, für Kempten 250 bis 300.

Demonstrationen in mehr als 60 deutschen Städten: Vorbild kommt aus Schweden

Unter dem Stichwort "Fridays for future" hatten Schüler und Studenten in mehr als 60 deutschen Städten - darunter etwa ein Dutzend in Bayern - zu Protesten aufgerufen. Die Schüler organisieren sich vor allem über WhatsApp-Gruppen. Auch in anderen Ländern gibt es solche Proteste. Als Vorbild gilt die 16-jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg, die seit 22 Wochen freitags für Klimaschutz demonstriert.
Die Demonstrationen hatten zu Diskussionen unter Schülern, Lehrern und Schuldirektoren über mögliche Schulverweise gesorgt. Denn sie fanden während der Schulzeit statt und werden von den Organisatoren daher auch als Schulstreik betitelt. Schülern steht jedoch offiziell kein Streikrecht zu. Die SPD-Landtagsfraktion in Bayern plädierte dafür, ein Auge zuzudrücken.

SPD und Linke fordern Toleranz für die Schüler - Lehrerverband plädiert für Nachsitzen

"In einer Zeit, in der allerorten nach mehr politischem Einsatz von Schülerinnen und Schüler gerufen wird, ist es der falsche Weg, bei dem heute stattfindenden Schülerstreik im Namen des Klimaschutzes direkt nach Strafen zu schreien", so die bildungspolitische Sprecherin Margit Wild. Auch die bayrische Linken unterstützen die Klima-Demos.
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sprach sich im Bayerischen Rundfunk für Nachsitzen aus. Er würde eher anordnen, dass die Schulschwänzer den verpassten Unterricht am Nachmittag oder Abend nachholten - und zwar in Form von Diskussionsrunden über Klimaschutz.
Quelle: https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/wuerzburg-bayreuth-erlangen-mehrere-tausend-schueler-schwaenzen-schule-fuer-klima-demo;art179,3993455
Sonntag, 20. Januar 2019


Patrick Friedl hat zu Streik und Schüler-Demo eine lesenswerte Stellungnahme abgegeben:

Friedl, MdL der Grünen in Würzburg meint: Die Schüler haben ein "berechtigtes Anliegen"


Greta Thunberg hat mit ihrem "Schulstreik" eine Welle losgetreten unter jungen Menschen um für Klimaschutz zu kämpfen. Damit hat sie weltweite Aufmerksamkeit erlangt und wurde sogar zur Weltklima-Konferenz nach Kattowitz eingeladen und hat eine sehr deutliche Rede an die versammelten Regierungsvertreter*innen aus fast allen Ländern der Welt gehalten. Am meisten hat mich der Satz beeindruckt: "Sie haben uns in der Vergangenheit ignoriert und Sie werden uns wieder ignorieren." Mit dem sie deutlich machte, dass die jetzige junge Generation sich selbst einsetzen will und wird. 
- Insofern ist es sehr verständlich, dass auch in Deutschland, in Bayern, in Würzburg Schüler*innen sich das "Recht" herausnehmen während der Schulzeit zu äußern und Klimaschutz einzufordern. Nur das verschafft Ihrem nur zu berechtigten Anliegen die nötige Aufmerksamkeit. Zwar wird viel gesprochen und geschrieben darüber "dürfen Schüler*innen streiken", aber sie erreichen damit, dass auch endlich wieder darüber gesprochen und geschrieben wird, "dürfen wir der heutigen Jugend eine zerstörte Welt hinterlassen". Dürfen wir nicht, tun wir aber, wenn wir so weitermachen, so weiter wirtschaften, etc. - 
Darum habe ich volles Verständnis, dass heute Schüler*innen es auf sich nehmen, disziplinarische Maßnahmen in ihren Schulen zu riskieren und ihre Sorge um den Zustand unserer Welt und ihre Lebenschancen auf die Straße tragen. Gut so und Danke für Euren Einsatz! (Und gut und wichtig, wenn Ihr das in Abstimmung mit Euren Eltern macht, am besten sie auch als Unterstützer*innen gewinnt!) - Ich freue mich, dass das Thema inzwischen wieder bei den Regierenden (auch in Bayern) angekommen ist und erste Bildungsminister*innen in Deutschland die Schulen und Schulleitungen auffordern, auch im Unterricht Klimaschutz intensiv zum Thema zu machen. Wir brauchen alles Engagement, Aufklärung und die gemeinsame Anstrengung. Danke für alle Aktivitäten und Initiativen.